Im Laufe meiner langjährigen Arbeit habe ich mich viel mit der Behandlung von Ängsten und Depressionen beschäftigt, aber auch bei Selbstwertstörungen, Sucht, Beziehungs- und Familienproblemen sowie Lebenskrisen auf Grund schwerer Krankheiten oder anderer belastender Lebensereignisse könnte ich die richtige Ansprechpartnerin für Sie sein.

Nun möchte Ihnen eine kurze Übersicht über die einzelnen Krankheitsbilder geben. Natürlich kann diese Übersicht nur ein kurzes Blitzlicht auf die einzelnen Erkrankungen werfen. Ich möchte hier weder eine Anleitung zur Selbstdiagnose veröffentlichen, noch ein Lehrbuch der Psychologie ersetzen. Betroffenen soll aber hiermit versichert sein: Sie sind nicht allein mit einer unbekannten Krankheit sondern mit einer behandelbaren, zeitweiligen Störung.

Ängste

Panikstörungen

Ohne ersichtlichen Auslöser haben Sie plötzlich Atembeklemmungen, Herzrasen, Schwindelanfälle oder Schweißausbrüche. Sie denken schlimmstenfalls Sie fallen jetzt ohnmächtig um.
Die Panikstörung gehört zur Gruppe der Angststörungen. Die Betroffenen leiden unter plötzlichen Angstanfällen, ohne dass objektiv gesehen eine reale Gefahr besteht. Etwa ein bis vier Prozent der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Panikstörung. Das Alter, in dem das geschieht, ist unterschiedlich; häufig ist der Betreffende jedoch zwischen zwanzig und Mitte dreißig. Die Angst äußert sich oft in Gedanken, plötzlich zu sterben oder der Vorstellung, verrückt zu werden.
Körperliche Reaktionen bei der Panikstörung sind unter anderem Atemnot, Engegefühle in der Brust, Herzrasen oder Stolpern, gelegentlich auch Herzschmerzen, Zittern, Schweißausbrüche, Taubheitsgefühle oder Kribbeln, Übelkeit und andere Beschwerden.

Generalisierte Angststörungen

Sie sind ständig besorgt um die Gesundheit Ihrer Angehörigen oder/und um die eigene Gesundheit.
Stets sind Angstgedanken da, dass etwas schief gehen könne oder das etwas schlimmes geschehen könnte.
Genauer danach befragt, können Sie vielleicht noch nicht mal genau sagen, was das konkret für Gedanken sind. Sie wissen nur eins: Sie können kaum noch eine friedliche Situation geniessen, weil da im Hintergrund immer die Angstgedanken lauern, die offensichtlich völlig unbegründet sind.
Die Generalisierte Angststörung ist eine diffuse Angst mit Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen über alltägliche Ereignisse und Probleme über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten, begleitet von weiteren psychischen und körperlichen Symptomen wie Muskelverspannungen, Ruhelosigkeit und Unfähigkeit sich zu entspannen, Nervosität, Schluckbeschwerden, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und Einschlafstörungen auf Grund der ständigen Besorgnis und Angst.

Phobien

Hier ist der Auslöser für die Ängste greifbar.
Sie haben Angst vor offenen Plätzen, oder Menschenmengen? Dann leiden sie unter Agoraphobie.
Sie haben Angst vor engen Räumen oder Fahrstühlen? Dann leiden Sie unter Klaustrophobie.
Sie fürchten sich davor, inmitten anderer Menschen zu essen oder einen geschlossenen Raum zu betreten, in dem sich bereits Menschen aufhalten oder mit Fremden in Kontakt zu treten? Dann leiden Sie unter einer sozialen Phobie.
Den Auslösern sind hier keine Grenzen gesetzt - daher sei die Aufzählung hier erstmal beendet.
Eine Phobie ist eine unbegründete, anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen. Sie äußert sich im übermäßigen, unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden.

Depressionen

Depressionen können als Reaktion auf belastende Lebensereignisse auftreten, wie
Verlust eines Lebenspartners,
Verlust eines geliebten Menschen durch Tod,
schwere Krankheiten, Arbeitsplatzverlust,
Einsamkeit,
Mobbing am Arbeitsplatz
unerfüllte Beziehungswünsche
usw.
Es gibt viele Auslöser für eine Depression und ebenso viele Möglichkeiten, die Gedanken in eine negative Denkrichtung zu lenken, die das ganze noch schlimmer macht - so dass man irgendwann glaubt, keinen Ausweg mehr zu sehen. Dann ist man nur noch antriebslos, ist voller Schuldgefühle und die Stimmung ist im Keller. Man sieht weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft einen Sinn und das Selbstbild wird immer negativer.

Selbstwertstörungen

können einen behindern in der Erreichung der Ziele. Da man sich nicht mag und davon ausgeht, das man grundsätzlich sowieso von niemanden wirklich gemocht wird, ist man absolut am persönlichen Weiterkommen behindert. Immer steht man sich selbst im Weg, sieht nur persönliche Misserfolge auf dem bisherigen Lebensweg und traut sich kaum noch etwas zu.
Man ist daran gehindert, sich eine gute Partnerschaft aufzubauen, weil man sich nicht vorstellen kann, dass andere einen mögen. Man ist daran gehindert, im Berufsleben Veränderungen vorzunehmen, weil man sich nicht zutraut, mit Veränderungen fertigzuwerden. Und sollte man sich wirklich mal aufraffen, aus dem ganzen Dilemma auszusteigen, kommt die innere Stimme, die einem zuflüstert: "Das schaffst du doch sowieso nicht". Worte, die einem durchaus vertraut sein können aus der Kindheit oder aus der Jugendzeit, Worte die das eigene Selbstbild über Jahre entscheidend geprägt haben.

Beziehungsprobleme

können zu einer unendlichen Qual werden, wenn man/frau sich nur noch im Kreise dreht, nicht weiß, ob man es alleine noch mal versuchen soll oder ob es nicht besser ist, sich mit dem "Schwierigen" abzufinden - die Hauptsache, man ist auf der sicheren Seite, weil man ja weiß, was man/frau hat. Es können sich auf Grund langjähriger Beziehungskonflikte alle bisher genannten Störungen einstellen. So werden oft vordergründig z.B. depressive Symptome behandelt - aber letztendlich kann der Verursacher der Störung ein tiefer liegender Beziehungskonflikt sein. Wobei hier nicht nur die partnerschaftlichen Beziehungen eine Rolle spielen können, sondern auch die familiären Beziehungen.

Eß-Störungen

können in verschiedener Hinsicht entstehen. Von der Magersucht bis hin zu Adipositas kann eine Essstörung schwere körperliche Schäden hervorrufen, angefangen bei Vitaminmangel, bis hin zu Erkrankungen innerer Organe und des zentralen Nervensystems. Hier kann verhaltenstherapeutisch mit Hilfe von Aufklärung, Verstärkerplänen und hypnotherapeutischen Entspannungsmethoden Heilung erzielt werden.

 

Suchterkrankungen

sind nicht nur teuer und gesundheitsschädlich - sie hindern uns oft daran, am "wahren" Leben teilzuhaben. Hier kann ich Ihnen helfen, im Verzicht zu einem langfristigen positiven

"Erleben" zu finden. Mit Hilfe von Hypnotherapie fällt der Verzicht auf Suchtmittel, wie Zigaretten, Alkohol oder Süssigkeiten nur halb so schwer !

 

Zwangsstörungen

Das kennen Sie vielleicht - auch wenn Sie schon dreimal überprüft haben, ob die Haustür verschlossen ist, müssen Sie noch ein viertes oder fünftes Mal nachschauen, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Oder Sie haben sich die Hände zum fünften Mal innerhalb einer Stunde gewaschen und haben dennoch das Gefühl, sie müssten sich die Hände schon wieder waschen, weil Sie sich sonst infizieren könnten an Bakterien. Oder Sie werden ganz unruhig, wenn Dinge nicht in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet im Schrank oder auf dem Schreibtisch liegen. Und jedesmal, wenn Sie Ihrem Druck nachgeben, alles wieder so zu richten, wie es sein soll, verspüren Sie kurzfristig eine kleine Erleichterung, um im Anschluss daran wieder angespannt zu sein, weil vielleicht doch nicht alles so ist, wie es sein soll. Auch hier kann mit verhaltens- und  hypnotherapeutischen Methoden Abhilfe geschaffen werden.

 

Traumatisierungen

Vielleicht hatten Sie einmal ein sehr belastendes Lebensereignis - einen Unfall, wurden Zeuge einer Katastrophe oder wurden tätlich angegriffen und schwer verletzt. Das Geschehene belastet Sie über eine lange Zeit Ihres Lebens und löst vielleicht schlimme Ängste aus, derer Sie nicht mehr Herr werden können. Hier kann Ihnen eine Therapie helfen, sich wieder in Sicherheit zu wägen und Ihnen helfen, das belastende Lebensereignis zu verarbeiten, so, dass Sie es aus dem traumatischen Gedächtnis löschen und in das biografische Gedächtnis überführen können.

 

Trauerverarbeitung

Der Verlust eines geliebten Menschen steht auf der Skala der belastenden Lebens-ereignisse an erster Stelle. Es gelingt häufig nicht, diesen Verlust zu akzeptieren, weil wir uns ohne den geliebten Menschen alleine und hilflos zurückgelassen fühlen, so das wir unserem Schmerz nichts entgegensetzen können. Hier kann durch ein äusserst achtsames und einfühlsames therapeutisches Begleiten eine psychische Stabilisierung erreicht werden, die uns vielleicht hilft, das Geschehene aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wir können hier das Geschehene zwar nicht verändern - aber wir können lernen, unsere Einstellung zu ändern, um mit dem Ereignis abschliessen zu können.

 

Prüfungsängste

Das kennen Sie sehr gut: Sie haben sich für eine Prüfung vorbereitet, haben ein grosses Wissen angesammelt  - aber kurz vor der Prüfung fällt Ihnen plötzlich ein, dass Sie nichts wissen. Das einzige, was Sie wissen ist, dass Sie vor dem Prüfer kein Wort herausbekommen werden, dass Sie erröten werden und stottern und dass Sie so niemals in die Prüfung gehen können. Vielleicht haben Sie Ihre wichtigen Prüfungen auf Grund dessen schon mehrmals verschoben, konnten Ihr Studium nicht zum Abschluss bringen und bereuen nun die verpassten Gelegenheiten und wissen nicht, wie Sie das Ganze nochmal angehen sollen. Bei Prüfungsängsten und Lernstörungen bietet die Verhaltenstherapie ebenfalls Lösungsmöglichkeiten, die mit angemessenen hypnotherapeutischen Massnahmen letztlich doch zum Erfolg führen. In meiner langjährigen Praxis konnten bisher alle Hilfesuchenden ihre Prüfungen bestehen - vorausgesetzt, sie  w o l l t e n   es auch wirklich !

Jedem erfolgreichen Handeln geht stets der Wille voraus und vor dem Willen steht immer die Motivation, etwas zu tun. Also: hinterfragen Sie Ihr Motiv,  w a r u m  Sie eine Prüfung bestehen möchten. Wenn Sie darauf die Antwort gefunden haben, haben Sie die Mühe der Berge schon hinter sich und müssen dann nur noch die Mühen der Ebene schaffen... - und dabei kann eine Therapie Ihnen sehr wohl helfen.